Die katholische Kirche Schweckhausen
Die katholische Kirche Schweckhausen: Ein Ort des Glaubens und der Gemeinschaft
Die Gründung und Entstehung der Kirche
Der Wunsch nach einer eigenen Kapelle in Schweckhausen und Willegassen war schon lange ein Anliegen der Bewohner. Nachdem es möglich wurde, einen Bauplatz auf einem Hügel zu erwerben, wurde am 28. Januar 1951 eine Versammlung einberufen, in der der Bau der Kirche fast einstimmig beschlossen wurde. Die Finanzierung des Projekts erfolgte durch zahlreiche Spenden aus der Bevölkerung, auch aus dem gesamten Kreisgebiet, und durch den Verzicht der Grundbesitzer auf Weidepacht. Zudem trugen viele freiwillige Helfer durch tatkräftige Eigenleistung dazu bei, dass das Vorhaben realisiert werden konnte.
Am 27. Mai 1951 wurde der Grundstein für die neue Kapelle gelegt, und bereits am 18. November desselben Jahres konnte die Kirchweihe gefeiert und der erste Gottesdienst abgehalten werden. Diese schnelle Realisierung war nicht zuletzt dem Engagement von Josef Werneke zu verdanken, der sich als treibende Kraft hinter der Organisation und dem Bau der Kirche hervorgetan hat. Werneke war maßgeblich an der Koordination von Spendenaktionen und dem Mobilisieren der Dorfgemeinschaft beteiligt, sodass der Bau in kürzester Zeit vorangetrieben werden konnte.
Renovierung und Weiterentwicklung der Kirche
Im Jahr 1989 wurde die Kirche unter Federführung des Borgentreicher Dechants Lieke renoviert. Unter Mitwirkung einiger freiwilliger Helfer wurden Turm und Dach neu eingedeckt und die schwarzen Ziegel gegen rote ausgetauscht. Auch die Fassade erhielt einen neuen Anstrich und der Wetterhahn bekam seinen goldenen Glanz zurück. Auch im Innenraum der Kirche wurde gestrichen. Das größte Projekt der Renovierung war der Neubau des Altares. Ein neuer Altar wurde durch den damaligen Küster Hubert Deventer gemauert. Die Weihe des neuen Altares fand am 29. November 1989 durch den Weihbischof Paul Consbruch statt.
Die Küstertätigkeit der Kirche
Die Küster in der katholischen Kirche Schweckhausen haben über die Jahre hinweg eine wichtige Rolle gespielt. Maria und Hubert Deventer waren die ersten Küster der Kirche und haben mit viel Hingabe und Engagement die Aufgaben des Küsters übernommen. Hubert Deventer war auch maßgeblich an der Renovierung der Kirche im Jahr 1989 beteiligt, insbesondere am Neubau des Altares.
Ihre Verantwortung geht über die praktische Organisation der Gottesdienste hinaus – sie tragen auch maßgeblich dazu bei, das gesamte Kirchenareal mit viel Hingabe zu pflegen und instandzuhalten. Durch ihre sorgfältige Arbeit bleibt der spirituelle Raum der Kirche für die Gemeinde lebendig und einladend
Die Bedeutung der Kirche für die Dorfgemeinschaft
Die katholische Kirche in Schweckhausen hat sich im Laufe der Jahre nicht nur als religiöser Ort des Gebets etabliert, sondern auch als ein kulturelles Zentrum für die Dorfgemeinschaft. Das Engagement von Menschen wie Josef Werneke hat dazu beigetragen, dass die Kirche auch heute noch ein Ort der Zusammenkunft, des Glaubens und des sozialen Miteinanders ist.
Die von der Dorfgemeinschaft initiierten und unterstützten Renovierungsarbeiten und Spendenaktionen zeigen die Verbundenheit der Menschen mit ihrem Glauben und der Kirche. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der lokalen Identität und Tradition.
Mit den Renovierungen und kontinuierlichen Verbesserungen hat die Kirche ihre Funktion als spiritueller Mittelpunkt in Schweckhausen beibehalten und weiter gestärkt. Die Gemeinde blickt auf eine lange Geschichte der Zusammenarbeit und des Engagements zurück, um ihren Glaubensort zu erhalten und zu pflegen.